Infografiken anschaulich und aufmerksamkeitsstark visualisieren

Da grafisch aufbereitete Fakten schneller verstanden und besser abgespeichert werden können als Texte, erklärt es sich von selbst, dass Informationsgrafiken, Diagramme und Schaubilder eine so bedeutende Rolle in Geschäftsberichten einnehmen. Denn es gilt hier möglichst effizient, eindeutig und anschaulich einen Sachverhalt aus Zahlen und Daten korrekt und unverfälscht darzustellen.

Die Macht des Designers, Interpretation zu lenken

Der Designer hat dabei jedoch die nicht zu unterschätzende Möglichkeit, Tendenzen unterschiedlich stark herauszuarbeiten und so die Interpretation des Betrachters in eine bestimmte Richtung zu lenken, so dass ein gewünschtes Ergebnis herauszulesen ist. Aber dies verbietet sich insbesondere in der Finanzmarktkommunikation, bei der es auf Offenheit, Ehrlichkeit und Richtigkeit ankommt.

Um aus komplexen Datenzusammenhängen anschauliche und häufig auch vielschichtige Infografiken zu entwickeln, reicht ein ästhetisches Empfinden und technisches Know-how nicht aus. Entscheidend ist Fähigkeit des Gestalters zur Abstraktion und zum interdisziplinären Denken, wie beispielsweise dem Einarbeiten in unterschiedliche und teilweise komplizierte Themengebiete.

Tabellen, Diagramme und Schaubilder? Wo liegen die Unterschiede?

Während Tabellen dazu dienen, große Datenmengen detailliert und geordnet darzustellen (wie insbesondere die Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz in Geschäftsberichten), vermitteln Diagramme Entwicklungen. Schaubilder sind in ihrer Ausarbeitung noch grafischer als Diagramme und stellen Abläufe dar.

6 Tipps, wie es Ihnen gelingt, eine Tabelle ansprechend und leicht verständlich zu erstellen:

  1. Komplexität: Um alle Eventualitäten berücksichtigt zu haben und auch die größte und wichtigste Tabelle auf eine Seite bzw. Doppelseite positionieren zu können, sollte zuerst die Bilanz oder der Anlagenspiegel gestaltet werden (das sind meist die größten Tabellen in einem Geschäftsbericht). Sie wird die Basis für alle weiteren Tabellen.
  2. Übersichtlichkeit: Horizontale und vertikale Linien sowie flächige Zahlenhinterlegungen ermöglichen, die Struktur der Tabelle schnell zu erfassen. Diese Elemente bieten zahlreiche gestalterische Möglichkeiten, sollten aber nicht ablenken oder gar stören. Die Texte werden meist linksbündig und die Zahlen rechtsbündig ausgerichtet.
  3. Einheitlichkeit: Damit sich Leser schnell zurechtfinden, sollte die Struktur in einer Publikation, insbesondere der Tabellenkopf, mit der Reihenfolge der Jahreszahlen und Währungsangabe immer gleich angeordnet sein.
  4. Tabellensatz: Proportional-Schriften (das sind die meisten Fließtext-Schriften) sind für Tabellen ungeeignet, weil die Zahlen nicht genau untereinander stehen. Gute Schriftfamilien bieten aber einen Expert-Schnitt mit dafür vorgesehenen Ziffern mit fester, gleicher Breite (Monospace-Schriften), die zusätzlich auch auf der Schriftlinie stehen, also nicht „springen“ und ein ruhiges, übersichtliches Schriftbild ergeben.
  5. Geldbeträge: Zwischen Tausender-Gruppen mit jeweils drei Ziffern steht üblicherweise in Deutschland ein Punkt, in der Schweiz ein halbes Leerzeichen und in den USA ein Komma.
  6. Kontinuität: Das Tabellen-Layout sollte über viele Jahre hinweg bestehen bleiben, damit Leser die Möglichkeit der Vergleichbarkeit mit Vorjahresberichten haben.

Welche Profi- und Amateursoftware kommt zur Erstellung von statischen Infografiken infrage?

Professionell erstellte und zu nutzende Infografiken werden in den Printmedien meist mit dem Software Adobe Illustrator erstellt. Da sie vektorbasiert als EPS oder im ai-Format abgespeichert  werden, können sie auch problemlos auf Hintergründe gestellt und selbst in großen Abbildungsgrößen skaliert werden. Da Illustrator aber nur wenig Gestaltungsvarianten per Knopfdruck bietet, ist einiges an Handarbeit und technisches Können gefragt, um sie mit einem individuellen Stil im Hinblick auf ein einheitliches und prägnantes Corporate Design zu versehen.

3-dimensional wirkende Infografiken

Als weitere Online-Tools stehen auch Pictochart, Infogr.am und Easel.ly zur Verfügung. Es gibt darüber hinaus aber noch zahlreiche andere Software. Weitere Infos: Page-Online

Möchten Sie für einen Online-Geschäftsbericht Infografiken animieren?

Soll eine statische Infografik animiert werden, können dafür die Adobe-Programme „After Effects“ und „Adobe Flash/Animate“ genutzt werden. Flash hat jedoch den Nachteil, dass es auf iPhones und iPads nicht unterstützt wird. Ein weiteres Programm ist Tumult Hype.

Ein schönes Beispiel für Grafik-Animationen sind die für das Unternehmen CBRE.

Webstandards für interaktive Infografiken sind: HTML5, CSS, SVG und Javascript. Techniken sind: JavaScript InfoVis Toolkit, D3.js. und Google Chart Tools. Weitere Infos: Wikipedia

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